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Buddhism And The Art Of Fighting Windmills By Bass

Sony, Dalai Lama und die Nikobaren

Tja nun ist es endlich 'raus, was wir unbekannten (und deshalb neidischen) Musiker schon lange wissen: "Pay For Play" ist seit Jahren gängige Praxis:

"When executives at Sony BMG needed to drum up support in 2002 for Jennifer Lopez's album "This Is Me … Then," they called the program director of a San Diego radio station and offered her a 32-inch plasma TV in exchange for adding the artist's songs to her play list." mehr...

"Unsere Ermittlung zeigt, dass entgegen der Hörer-Erwartungen Lieder nicht wegen ihrer künstlerischen Qualität und Popularität zur Sendung ausgewählt werden, sondern Sendezeit oft von ungenannten Zahlungen an Rundfunksendern und ihren Mitarbeitern abhängt", teilte der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer mit.

Nun hat der Dalai Lama den Hessischen Friedenspreis von seinem Freund Roland Koch erhalten:

"Der Dalai Lama hat trotz seines beharrlichen Eintretens für die kulturelle Autonomie seines Volkes immer dafür gesorgt, dass der tibetische Widerstand dem Prinzip der Gewaltlosigkeit folgt", sagte der Kuratoriums-Vorsitzende Karl Starzacher. Bei der Führung des tibetischen Volkes habe er sich für die Trennung von Religion und Politik eingesetzt. Außerdem sei seine völlige Akzeptanz anderer Religionen für einen geistlichen Führer beispielhaft."

Dalai Fernglasgeschenk von Koch - Tauben in Sicht?


Der Dalai Lama ist jedoch mindestens genausoviel Politiker wie Religionsführer, er ist schließlich Staatsoberhaupt der Exilregierung seines Landes. In seiner Autobiografie hat mich etwas irritiert, wie er belustigt schildert, auf welche Weise er als Jugendlicher Tauben mit dem Luftgewehr geschossen hat, habe ich auch, aber heutzutage schäme ich mich eher dafür...

Die Dorje Shugden Affäre lässt die ganze Politik der Exilregierung und somit auch den Dalai Lama in einem etwas anderen Licht erscheinen, auch bezüglich Gewalt- und Religionsfreiheit.

Die Stämme der Andamanen und Nikobaren können uns moderne Menschen viel lehren, glaubt Stammesforscherin Anvita Abbi und erzählt von der Begegnung mit einem Ureinwohner. "Warum gehst du nicht zur Schule, die von der Regierung eigens für deinen Stamm gebaut wurde", habe sie gefragt. "Der Mann sagte: was tut ihr mit mir, wenn ich dann lesen und schreiben kann? Ihr macht mich zu einem Dienstboten und dann muss ich von morgens bis abends durch die Gegend hetzen und Gemüse für meinen Boss kaufen, Botengänge für ihn erledigen. Und er meinte: Da bleibe ich lieber nackt im Dschungel und bin mein eigener Herr." mehr...
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