Abendgongyo mit Larry Coryell
2006-Mrz-10- 11:51
Einen wunderschönen Konzertabend
konnten wir gestern im Rüsselsheimer Theater/Backstage im Rahmen
der Jazzfabrik erleben. Das Trio des legendären
Gitarristen (und seit über zwanzig Jahren praktizierendem
Nichiren-Buddhisten) Larry Coryell, begleitet vom
Schlagzeuger/Percussionisten Ernie Adams und Jonathan Wood am Bass.
Sehr kammermusikalisch, intim, hautnah und ergreifend war die
Musik, die zwischen Jazz-Standards und Originalkompositionen hin
und her pendelte. Im zweiten Set kam für ein Stück Larrys
"Lebensliebe" (so nennt er sie liebevoll auf deutsch) Tracy mit
einem Rhytm 'n Blues Titel hinzu, den sie ein wenig schüchtern,
aber dennoch überzeugend gesanglich interpretierte, Larry hat sie
dann auch ein wenig gesanglich unterstützt.
Larry spielte abwechselnd an der halbakustischen Jazzgitarre ("Cort" Larry Coryell Signature Modell) und der akustischen Gitarre. Besonders beeindruckend fand ich seinen Einsatz von künstlichen Flageoletts, bei denen er, soweit ich gesehen habe, mit dem kleinen Finger zupft und den Zeigefinger zum Abdämpfen benutzt, toll! Nicht weniger spektakulär und virtuos spielte Jonathan Wood seinen Yamaha Sechssaiter. Seine Technik der linken Hand (meist "nur" drei Bünde umfassend) liess mich annehmen, er käme ursprünglich vom Kontrabass her, was er aber lachend verneinte. Ich habe ihm gleich meine Illicitpoetry CD überreicht, die ich ja eigentlich für Larry mitgenommen hatte, aber ich dachte so von Bassist zu Bassist und es ist ja auch gar keine Gitarre drauf. Jonathan hat sich unheimlich gefreut und überhaupt waren er und Ernie wahnsinnig liebe, freundliche Leute.
Ernie Adams ist ein unglaublicher Schlagzeuger der auch seine Percussion-Utensilien nahtlos in sein Spiel integrierte. Manchmal spiele er sein Set, vollkommen auf seine Schlagzeugstöcke verzichtend, mit blossen Händen. Aber das Wichtigste und Beeindruckendste an ihm war seine Ausstrahlung, mit welcher Freude er die beiden Mitmusiker immer wieder anspornte.
Vor dem Konzert lud uns Larry zum gemeinsamen Abendgongyo in seine Künstlergarderobe ein, wo wir mit Jürgen und seiner Frau Marion, mit Tracy, Julia (meiner Frau) "gute Ursachen für ein tolles Konzert setzen" (so ähnlich hat es Larry dann in der Pause ausgedrückt). Zum Schluß gab es dann noch ein Band + Buddhisten Foto mit (v.l.n.r.):
Jonathan, Marion, Tracy, Larry, Jürgen, Julia, Hartmut, Frau und Herr Tsujimoto und ein unbekannter Gast.
Larry spielte abwechselnd an der halbakustischen Jazzgitarre ("Cort" Larry Coryell Signature Modell) und der akustischen Gitarre. Besonders beeindruckend fand ich seinen Einsatz von künstlichen Flageoletts, bei denen er, soweit ich gesehen habe, mit dem kleinen Finger zupft und den Zeigefinger zum Abdämpfen benutzt, toll! Nicht weniger spektakulär und virtuos spielte Jonathan Wood seinen Yamaha Sechssaiter. Seine Technik der linken Hand (meist "nur" drei Bünde umfassend) liess mich annehmen, er käme ursprünglich vom Kontrabass her, was er aber lachend verneinte. Ich habe ihm gleich meine Illicitpoetry CD überreicht, die ich ja eigentlich für Larry mitgenommen hatte, aber ich dachte so von Bassist zu Bassist und es ist ja auch gar keine Gitarre drauf. Jonathan hat sich unheimlich gefreut und überhaupt waren er und Ernie wahnsinnig liebe, freundliche Leute.
Ernie Adams ist ein unglaublicher Schlagzeuger der auch seine Percussion-Utensilien nahtlos in sein Spiel integrierte. Manchmal spiele er sein Set, vollkommen auf seine Schlagzeugstöcke verzichtend, mit blossen Händen. Aber das Wichtigste und Beeindruckendste an ihm war seine Ausstrahlung, mit welcher Freude er die beiden Mitmusiker immer wieder anspornte.
Vor dem Konzert lud uns Larry zum gemeinsamen Abendgongyo in seine Künstlergarderobe ein, wo wir mit Jürgen und seiner Frau Marion, mit Tracy, Julia (meiner Frau) "gute Ursachen für ein tolles Konzert setzen" (so ähnlich hat es Larry dann in der Pause ausgedrückt). Zum Schluß gab es dann noch ein Band + Buddhisten Foto mit (v.l.n.r.):
Jonathan, Marion, Tracy, Larry, Jürgen, Julia, Hartmut, Frau und Herr Tsujimoto und ein unbekannter Gast.

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